Fortbildungsinstitut Regensburg - Termine

Unterstütze Kommunikation bei Aphasie

Sabrina Beer

Bei einer Aphasie haben die Betroffenen (plötzlich) einen eingeschränkten Zugriff auf die Lautsprache und/oder andere Kommunikationsformen. Die Kommunikation muss neu geordnet werden. In der Therapie gilt es zunächst die Auswirkungen der Aphasie auf die Teilhabe zu erfassen und mit dem Patienten und ggf. mit dessen Bezugspersonen alltagsrelevante Ziele zu formulieren, um dann anschließend ein therapeutisches Vorgehen zu entwickeln den Patienten in seiner Kommunikation zu stärken.
Wie kann ein therapeutisches Vorgehen aussehen, das den Fokus auf die Teilhabe und Aktivtäten lenkt und den Patienten in seinen Fähigkeiten und Ressourcen stärkt?
Vorgestellt wird ein exemplarisches Vorgehen unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation. Dabei wird das Augenmerk auf die drei Bereiche Diagnostik unter ICF-Aspekten, Zielformulierung und Methodenauswahl in der Therapie gelegt. Anhand von Beispielen wird ein Weg skizziert wie ein aktivitätenorientierter Ablauf den PatientInnen unterstützten kann seine Kommunikation im Alltag zu verbessern und sprachliche Fähigkeiten zu reorganisieren. Neben der theoretischen Vermittlung werden auch die Praxis und das Ausprobieren einen großen Zeitrahmen einnehmen. Eine Ideenkiste rundet die Fortbildung ab.

Ziel des Seminars
Diagnostik und Therapie bei Aphasie unter ICF-Aspekten orientiert an Aktivitäten

Zielgruppe
SprachtherapeutInnen, LogopädInnen…

Referentin: Sabrina Beer
Preis pro Teilnehmer: 265 Euro - Anmeldeschluss 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Ort: Ibis City Hotel, 05.04. von 12:30 - 18:00 Uhr, 06.04. von 9:30 - 16:00 Uhr
Wasser, Pausenverpflegung sind im Seminarpreis inbegriffen, bei ganztägigem Unterricht auch ein Mittagsmenü

14 Fortbildungspunkte

Vita Sabrina Beer

Sabrina Beer ist Logopädin und Leiterin der logopädischen Praxis und Beratungsstelle für UK LogBUK GmbH. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Therapie von Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Störungsbildern innerhalb von Rehakliniken und der ambulanten Praxis. Im Bereich UK hat sie sich durch Veröffentlichungen, Fortbildungen und Vorträge einen Namen gemacht. 2010 bis 2013 absolvierte sie das Masterstudium im Bereich Neurorehabilitation. Zu Beginn ihrer Berufslaufbahn stand eine Ausbildung zur Krankenschwester und Tätigkeiten auf Intensivstationen.

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